상세 보기
문화적 자기진술로서의 18세기 지식인 여행기 연구 - 헤르더와 레씽의 여행기를 중심으로
초록
Das Reisen ist ein Mittel zur Weltaneignung und zum Kulturtrasfer. Insofern stellt es sich als ein Hauptthema für die Kulturwissenschaft bzw. Literaturwissenschaft dar. Historisch gesehen markiert das 18. Jahrhundert den Auftakt der bürgerlichen Reisekultur, und dementsprechend wurde eine Vielzahl von Reiseberichten veröffentlicht. Im Zug der Aufklärung und der sich herausbildeden bürgerlichen Gesellschaft traten immer mehr Reiseberichte auf, die zu verschieden waren, um systematisch kategoriesiert zu werden. Facettenreiche Reiseformen erschweren eine wissenschaftliche Systematik. Aber trotz des diversen Spektrums ist eine Entwicklungslinie der Reiseberichte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu beobachten, die mit einem Paradigmenwechsel gleichzusetzen ist. Insgesamt lässt sich bei der Reisebeschreibung ein historischer Wandel feststellen: von einer sachbezogenen, objektiven, informativen Berichtsform wie bei der Forschungsreise bzw. der Gelehrtenreise zu einer eher subjektiven, individuellen und ästhetischen Berichtsform wie bei der privaten Bildungsreise. Vor diesem Hintergrund werden hier die Reiseberichte von Johann Gottfried Herder (Journal meiner Reise im Jahr 1769) und Gotthold Ephraim Lessing (Tagebuch der Italienischen Reise) untersucht. Sie wurden wegen des Mangels an Autentizität oder der ästhetischen Qualität bisher in der Reiseliteraturforschung kaum beachtet. Die Untersuchung fokussiert besonders auf die Texte als kulturelle Selbstdarstellung, die nicht nur Individualität und Wahrnehmung der Autoren, sondern auch den kulturellen Zustand und die Mentalität der damaligen Gesellschaft zum Ausdruck bringen.
키워드
- 제목
- 문화적 자기진술로서의 18세기 지식인 여행기 연구 - 헤르더와 레씽의 여행기를 중심으로
- 제목 (타언어)
- Reiseberichte der Gebildeten im 18. Jahrhundert als kulturelle Selbstdarstellung. Der Fall von Herder und Lessing
- 저자
- 김연신
- 발행일
- 2012-09
- 저널명
- 독일언어문학
- 호
- 57
- 페이지
- 369 ~ 393