알렉산더 폰 훔볼트 여행기의 서술적 특징Ⅰ - 침보라소 등반기록을 중심으로

Zum Konzept der Reisebeschreibungen bei Alexander von Humboldt

초록

Die vorliegende Arbeit ist darauf angelegt, die besonderen Merkmale der Amerikareise bzw. deren Beschreibungen von Alexander von Humboldt herauszuarbeiten. Als Beispiel dafür dienen die Reiseberichte über die Besteigung des Bergs Chimborazo, die Ette und Lubrich 2006 herausgegeben haben. Durch die kritische Lektüre der psychoanalytischen Interpretation der Herausgeber versucht diese Arbeit, die Textualität der Reiseberichte, vor allem des Reisetagebuches als naturwissenschaftliches Notizbuch nachzuweisen, und damit das zugrundlegende Textmodell herauszustellen. Humboldts Amerikareise, die um 1800 stattfand, stellt ein neues Paradigma für die Reise dar. Sie geht über die Welterfahrung durch eigene Sinnesorgane wie bei Georg Forster im späten 18. Jahrhundert hinaus und kennzeichnet sich als eine empirische Weltforschung durch wissenschaftliche Vermessungen. Humboldts Schreiben richtet sich demzufolge auf die Vereinigung der naturphilosophischen und der naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise. Vom Textmodell bis zur methodischen Herangehensweise sind Humboldts Reiseberichte nicht mehr allein mit den literaturwissenschaftlichen Fragestellungen bzw. Methoden ausreichend zu ergründen. Was eine Forschungsreise - so wie die von Humboldt - angeht, ist die Reiseliteraturforschung mit der Aufgabe konfrontiert, sowohl den Gattungsbegriff als auch die Methodik neu zu durchdenken.

키워드

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제목
알렉산더 폰 훔볼트 여행기의 서술적 특징Ⅰ - 침보라소 등반기록을 중심으로
제목 (타언어)
Zum Konzept der Reisebeschreibungen bei Alexander von Humboldt
저자
김연신
발행일
2014-03
저널명
독일어문학
22
1
페이지
79 ~ 102