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초록
Die vorliegende Arbeit geht davon aus, dass die Weimarer Republik eine krisenhafte Zeit war, die eine immens eschatologische Angst überkam. Inmitten solch trostloser Zeit lebten drei Theologen, wer doch der Bedrohung der Eschatologie aktiv widerstanden: Karl Barth, Franz Rosenzweig und Eugen Rosenstock-Huessy. Rosenzweig ist berühmt wegen seines Büchleins Das neue Denken. Zu Recht aber kann man ihre Denken allesamt für neu halten, weil sie alle—wenn auch respektive—eine Art koperkanische Wende versucht haben. Zudem zielen sie alle mit ihren neuen Denken auf eine völlige Neugestaltung der Sprache. Barth initierte eine großartige gegen-eschatologische Bewegung mit seinem Buch Der Römerbrief. Die damalige Leserschaft sah es als eine Bombe an, wenn das Buch veröffentlicht wurde, dessen Verfasser wohl als Søren Kierkegaards Nachfolger gekennzeichnet werden kann. Im Lauf der Zeit aber distanzierte sich Barth von ihm und gab sich dem heiligen Jubel hin, den er in der Musik von Mozart gefunden hat. Rosenzweig erblickte im Historismus seinen Erzfeind, weil letzten Endes der Historismus nichts anderes als Nihilismus hervorbringen kann. Er meinte, dass die nihilistische Gesinnung wesensgemäß eine eschatologische Angst in ihrem Schoße trägt. Auf die joachimistische Geschichtstheologie beruhend, strebte er also den Historismus zu überwinden. Dabei fand er Rosenstock-Huessys ‘Grammatische Methode’ extrem hilfreich. Rosenstock-Huessy baute seine Weltanschauung auf der Überzeugung auf, dass es keine Gesellschaft gibt, die sich frei von der Befehl-Gehorsam-Struktur machen kann, die von Gott geschaffen wurde. Er glaubte, dass man Das Kreuz der Wirklichkeit aufrechterhalten muss, um sich den eschatologischen Wirren zu widersetzen.
키워드
- 제목
- 바이마르와 대항-종말론 - 세 가지 ‘새로운 사유’
- 제목 (타언어)
- Weimar und Gegen-Eschatologie - Drei ‘neue Denken’
- 저자
- 조효원
- 발행일
- 2022-02
- 저널명
- 뷔히너와 현대문학
- 호
- 58
- 페이지
- 25 ~ 50