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현대로의 출발과 문학 속의 새로운 아들상- 릴케, 헤세, 카프카의 탕자 모티브 수용과 재해석
초록
Literarische Motive stellen als Leitmotiv nicht nur autobiographische Erlebnisse und die Weltanschauung des Autors dar, sondern wirken auch als Zeugen der Zeit, in der der literarische Text entsteht. Das Motiv des verlorenen Sohnes, das seit je als Paradebeispiel für das Verhältnis von Vater und Sohn steht und immer wieder in die Literatur aufgenommen und neu interpretiert wurde, wurde in der Literatur der ersten 20 Jahre des 20. Jahrhunderts verstärkt verwendet. Diese Arbeit versucht daher, aufgrund ausgewählter Texte von Rainer Maria Rilke, Hermann Hesse und Franz Kafka, zu untersuchen, welche strukturellen und inhaltlichen Veränderungen dieses Motiv dabei über sich ergehen lassen hat und ob eine bemerkbare Gemeinsamkeit zu finden ist, um dann zu hinterfragen, welche historischen und soziokulturellen Implikationen darin stecken. Im Bewußtseins des „Aufbruchs in die Moderne„, den diese Epoche als solche inszeniert, treten auch in der Literatur neue Figuren des Sohnes in seiner Jugend auf. Sie brechen mit der Welt des Vaters, der die alte Weltordnung symbolisiert. Die Figur des verlorenen Sohnes erhält dabei einen neuen Status bzw. einen neuen Sinn. Nicht mehr der Vater steht im Mittelpunkt, sondern die Söhne, die aufbrechen und verloren gehen. Sie sind Individuen, die sich auf dem Weg hin zu sich selbst oder zu einem Seinsgott völlig hingeben. Dabei stellt das Verlorensein des Sohnes einen notwendigen Vorgang dar. Hier findet der Vater keinen Platz mehr, und jede Heimkehr ist entweder vorläufig oder findet nicht mehr statt.
키워드
- 제목
- 현대로의 출발과 문학 속의 새로운 아들상- 릴케, 헤세, 카프카의 탕자 모티브 수용과 재해석
- 제목 (타언어)
- Neue Söhne im Aufbruch in der modernen Literatur - Bearbeitungen des Motivs des verlorenen Sohnes bei Rilke, Hesse, Kafka
- 저자
- 김연신
- 발행일
- 2013-12
- 저널명
- 카프카 연구
- 호
- 30
- 페이지
- 103 ~ 123